Umrechnung von Sinusamplituden in PSD-Werte

Bei Tests mit überlagerter Anregung im Modus „Sinus über Rauschen“ ist die Umrechnung von Sinusamplituden in PSD-Werte, und umgekehrt, oft hilfreich.

Dabei lassen sich folgende einfache Formeln anwenden:

Für die Umrechnung von Sinusamplituden in äquivalente PSD-Werte gilt:

Für die Umrechnung von PSD-Werten in äquivalente Sinusamplituden gilt:

wobei:

= Sinusamplitude
= Sinus-PSD, gemessen
= FFT Frequenzauflösung in Hz

Beispiel:

Sie erzeugen einen Sinuston mit 2,5 g und überprüfen die Amplitude auf einem Messkanal, der PSD darstellt. Der Frequenzbereich für das Rauschsignal ist auf 3200 Hz mit einer Auflösung von 800 Linien eingestellt, d.h. die Frequenzauflösung beträgt

Die erwartete PSD-Amplitude für einen 2,5 g Sinuston ist:

Anmerkung:

Um die Genauigkeit dieser Berechnung zu erhöhen, sollten Sie eine RMS-Methode verwenden, wie sie in unserer m+p VibControl Software eingesetzt wird.

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