Volkswagen AG: Hochfrequenzprüfstand für Aggregatlager in der Fahrzeugakustik

Hochfrequente Geräusche beeinträchtigen den akustischen Komforteindruck eines Fahrzeuges erheblich. Schwingungsquellen wie Motor, Getriebe und abrollende Reifen liegen außerhalb der Fahrgastzelle. Nur die genaue Analyse der Übertragungswege der Schwingungen vom Erreger bis zum Körper und zum Ohr des Fahrgastes erlaubt es dem Fahrzeugakustiker, aufeinander abgestimmte schwingungstechnische Dämpfungs- und Dämmungsmaßnahmen zu ergreifen. Dabei rückt das Schwingungsübertragungsverhalten von Aggregatlagern und damit die dynamische Steifigkeit über einen weiten Frequenzbereich in den Mittelpunkt des Interesses der Akustikingenieure.

Grundanordnung des Hochfrequenzprüfstands

Im Auftrage der Volkswagen AG in Wolfsburg wurde ein Hochfrequenzprüfstand entwickelt, mit dem das Übertragungsverhalten von Aggregatlagern im Frequenzbereich bis 2.000 Hz untersucht werden kann. Dazu wird ein elektrodynamischer Schwingerreger, der schwingungsisoliert in einem geschweißten Prüfstandsgestell aufgehängt ist, eingesetzt. Die Schwingregelung sowie die Messdatenerfassung und Auswertung im automatisierten Prüfbetrieb werden mit dem m+p VibControl Schwingregel- und Analysesystem vorgenommen.

Lesen Sie den Artikel „Hochfrequenzprüfstand für Aggregatlager in der Fahrzeugakustik“ aus der Ausgabe  März 2010 der VFI Zeitschrift, Baltz Verlag und Werbung GmbH, München.

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