Rauschen
Rauschen ist eine der beiden Grundanregungsarten in der Schwingprüfung. Im geschlossenen Regelkreis
wird ein definiertes Rauschsignal an den Prüfling angelegt, auf das dann nach Testablaufplan in Echtzeit geregelt wird.
Hauptmerkmale
- Rauschtests entsprechend
IEC/DIN EN 60068-2, MIL-STD 810
und anderen Normen
- Betrieb auf elektrodynamischen oder hydraulischen Schwingerregern
- Frequenzbereich bis 12,8 kHz
- Alle Eingangskanäle als Regel-, Überwachungs- und/oder Messkanäle definierbar
- Regelstrategien: Regelung auf Mittelwert, Maximum oder Minimum
- Unabhängiges Notchen für jeden Kanal
- Echtes Multitasking: alle Bedienfunktionen parallel zur Echtzeitregelung
- Auflösung bis 3200 Linien
- Import gemessener Spektren mit bis zu
3200 Stützstellen
- Direkter Import/Export von Testergebnissen aus/in Anwendungen wie MS Word,
MS Excel und m+p SO Analyzer
- Messen und Überwachen von Gleichstromsignalen für Funktionstests
Datenreduktion Rauschen
- Online-Analyse von gemessenen oder auf Datenrekorder gespeicherten Rauschdaten
(Mittelung des Leistungsdichtespektrums)
- Aufzeichnung gemessener Daten auf Troughput Disk
Anwendungen
- Rauschtests sind in der Luft- und Raumfahrt weit verbreitet, z. B. um Flugzeug- oder
Raketenstarts zu simulieren; im militärischen Bereich z. B. zur Simulation von
Transporten über rauem Gelände
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